Dieser Sinnspruch begleitet und bereichert positiv meinen Lebensweg, und es erfüllt mich mit tiefer Freude, wenn ich die Weisheit, die da hinter steckt, anderen Menschen von Herz zu Herz vermitteln kann. Wer mehr wissen möchte, kann dazu meinen ersten Blogeintrag lesen...

Mein Blog - für Mit-Leser

22.07.2020#35

Erreichbarkeit und Beratung in Clausthal

Liebe Kunden und Interessenten,

vom 26.07.-09.08.2020 bin ich per e-mail nicht erreichbar. In dieser Zeit können Sie sich gern telefonisch bei mir melden und Termine ab Mitte August reservieren lassen. Sollte Sie nur mein Anrufbeantworter empfangen, rufe ich unter der mir angezeigten Rufnummer sobald wie möglich zurück. Sie können mir auch gern per SMS mitteilen, zu welchem Zeitpunkt Sie angerufen werden möchten.

Ab dem 12. August 2020 sind wieder persönliche Beratungen unter Einhaltung der vorgegeben Vorsichtsmaßnahmen bei mir in Clausthal möglich.

In meinem Beratungszimmer sind aufgrund der Raum-größe und der guten Belüftungsmöglichkeiten 3 Personen erlaubt (2 Pers. aus einem Haushalt und ich).

Das Tragen von Masken ist nicht erforderlich und bleibt Ihnen freigestellt, da zwischen den Sitzmöglichkeiten ein Mindestabstand von 1,5 m besteht. Desinfektionsmittel stehen vor dem Beratungszimmer und in den Kunden-WC's für Sie bereit.

Ich wünschen allen eine schöne und angenehme Sommerzeit nach den letzten "Corona"-Monaten, die für uns alle eine große Herausforderung darstellten. Halten Sie trotz der Lockerungen bitte weiterhin den Abstand ein und bleiben Sie gesund!

Herzlichst
Ina Beatrix Küster

28.02.2020#34

Eingeschränkte Erreichbarkeit

Liebe Kunden*innen und Interessenten,

vom 1.-8. März kann ich keine e-mail Anfragen beantworten.
Ich bin nur über das Kundentelefon zur erreichen (s. u. Kontakt) und rufe nach Anrufanzeige umgehend zurück.

Ich wünsche allen eine schöne restliche Winterzeit, denn der Frühling steht schon in den Startlöchern. Trotz herrlicher Schneepracht und Kälte hier im Harz, zeigen sich hier und da schon die ersten aufgehenden Blütenknospen.

Herzlichst
Ina

26.12.2019#33

Frohe Weihnachten wünschen ich meinen Klienten und allen Lesern

Wenn wir aufeinander zugehen
und zueinander stehen
ehrlich und echt sind
und auf Floskeln verzichten
geduldig warten
und wohlwollend zuhören
Feines beschützen
und Schwaches stärken
Trauriges gemeinsam tragen
und uns an den Erfolgen anderer freuen
Hindernisse als Möglichkeiten sehen
und Ansätze weiterdenken
liebevoll begleiten
und herzlich danken
Halt geben statt festzuhalten
Raum lassen und ermutigen
den eigenen Weg zu gehen
wird Weihnachten
(Max Feigenwinter, Einander Engel sein, S. 2; Verlag am Eschbach)

22.07.2019#32

Die Liebe zum Meer...


"Ich weiß nicht, warum mir dort immer so leicht zumute wird, warum mein Herz voller Vorfreude klopft.
Ich schaue auf das Meer, atme tief durch und denke: Das ist er.
Der Moment vollkommenen Glücks"
(Rosalie Tavernier)

22.04.2019#31

Frohe Ostern

Ich wünschen meinen Klienten, Freunden und Lesern ein gesegnetes und fröhliches Osterfest. Die Sonne beschenkt uns dieses Jahr reichlich mit ihrer strahlenden, wärmenden und positiven Energie an diesen Feiertagen. Ein leuchtend blauer Himmel ohne ein Wölkchen verspricht Heiterkeit und Freude. Für uns Harzbewohner ein ganz besonderes Geschenk, mal kein Schnee oder trübes Wetter zu Ostern!

Herzlichst Eure Ina

10.03.2019#30

Mein Fastentagebuch 24.02.-05.03.19

Vor 1 1/2 Jahren kamen als Geschenk einige Taschenbücher zu mir, die jemand aus seinem Bücherschatz ausge­mustert hatte. Unter anderem erhielt ich

"Wie neu geboren durch Fasten"
Ein bewährter ärztlicher Fastenführer von Dr. med. Hellmut Lützner (GU-Verlag, ISBN 3-7742-1462-X).

Ich stellte die Bücher zunächst in meine Bibliothek und schenkte ihnen wenig Beachtung. Lediglich beim Ent­stauben hielt ich sie mal wieder in den Händen und dachte "na ja, vielleicht machst Du das irgendwann mal..."

Der Zeitpunkt für ein Fasten rückte Ende letzten Jahres immer mehr in mein Bewußtsein, denn ich war irgend­wie „satt“ und das von allem! Nicht nur von der schlemmerreichen Weihnachtszeit, sondern auch von einem Gefühl „und täglich grüßt das Murmeltier“. In meinem Leben schreite etwas nach Veränderung und was mich im Detail dazu bewogen hatte, einiges neu zu strukturieren, ist in meinem letzten Blogeintrag zu lesen.

Zunächst einmal studierte ich den Fastenratgeber und entschied mich danach für eine Fastenform, die aus Molke, Kräutertees, Gemüsebrühen, verdünnten Frucht- und Gemüsesäften bestehen sollte. Dazu kam mein Entschluß, die Fastenzeit in meinem Urlaub zu legen. Ich wollte mich durch nichts dabei stören lassen, Abstand zu allem bekommen und mich nur auf mich selbst konzentrieren. Die Ostsee ist seit einem Jahrzehnt meine persönliche „Tankstelle“, wo ich mich dreimal im Jahr richtig erhole und Kraft auftanke. Dort kann mein Blick über die endlose Weite des Meeres schweifen, was in mir ein wundervolles Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit, Freude und Abenteuerlust erzeugt. Für meine Fastenzeit war dies also der richtige Ort, um meinem mentalen und physischen Körper wieder mehr Leichtigkeit zu geben.

Dr. med. Hellmut Lützner schreibt dazu in seinem Buch „Machen Sie Fasten-Ferien! Erfahrene Faster wissen, daß es sich am besten im Urlaub fastet. Für das Nervensystem bedeutet das: Umschalten von Daseinskampf auf Erholung: eine wichtige Voraussetzung für richtiges Fasten und die beste Garantie, daß Fasten gelingt“.

Ich buchte meine Ferienwohnung für 7 Tage und kaufte alles vorher ein, was ich für die Fastenwoche benötigte. Im übrigen wird das auch im Fastenführer empfohlen, damit man nicht in Versuchung gerät, beim Einkauf schwach zu werden. Zudem kann ein plötzliches Fastenbrechen zu schweren Bauchkrämpfen oder Kreislaufversagen führen. Im Fastenbuch gibt es einr detaillierte Beschreibung für die flüssige Nahrungsaufnahme, deren Zubereitung, für die Ausscheidungen, die Bewegung/Ruhe, der Körperpflege und Informationen über das bewußte Erleben. Das alles gab mir ein sicheres Gefühl, das Richtige zu tun. Für gesunde Menschen ist diese 7-tägige Fastenwoche im Alleingang ohne Probleme möglich, wenn man sich an die Regeln hält.

Am Tag meiner Hinreise startete ich laut Fastenplan mit dem Entlastungstag. Zum Frühstück aß ich ein selbst­gemachtes Bircher Müsli und startete vergnügt meine Urlaubsreise. Ich kam mittags pünktlich in Grömitz an und ging zum Essen ins Fischhus. Es ist einer meiner Lieblingsrestaurants, weil es dort ein Salat-, Gemüse-, Beilagen und Dessertbuffet gibt. Ideal also für das vorgeschriebene Mittagsmahl, das eine Rohkostplatte, Kar­toffeln, Gemüse und eine Quarknachspeise erlaubte. Dazu trank ich einen Kräutertee, weil mir dieses Getränk zum Essen am Besten bekommt.

Nach dem leckeren Mittagsmahl lief ich eine große Runde über die endlos lange Promenade, genoß die frische Luft und kam zur Ruhe, kam richtig an! Nach dem Spaziergang richtete ich mich häuslich in der kuscheligen Ferienwohnung ein und nahm abends die letzte feste Nahrung zu mir, die aus einem frisch zubereitetem Obstsalat mit Leinsamen, einer Scheibe Knäckebrot und eine Joghurt bestand.

An diesem Tag ging ich für meine Verhältnisse relativ früh zu Bett und schlief geschlagene 9 ½ Std. bis zum nächsten Vormittag. Ein untrügliches Zeichen, daß ich Erholung nötig hatte. Nach dem Aufstehen verspürte ich Hunger und es war zunächst ein ungewohntes Gefühl, kein Frühstück zu machen. Den 1. Urlaubstag ohne ein Frühstück mit frischen Brötchen zu beginnen, sondern nur mit einem Morgentee, war schon etwas gewöh­nungsbedürftig, aber nicht wirklich schlimm. Nach dem 1. Kräutertee war das Hungergefühl schon etwas weg. Eine Weile nach dem Tee, trank ich auf Empfehlung noch etwas Buttermilch, die statt Molke als Alternative erlaubt war. Mittags fing dann der Magen an zu knurren und ich kochte mir die erste Brühe von frischem Gemüse. Schweren Her­zens kippte ich das ausgekochte Gemüse in den Mülleimer und begnügte mich mit der Brühe. Sie schmeckte einfach k ö s t l i c h , obwohl sie kaum gesalzen war (nur eine Prise war erlaubt) und ich war danach sehr zufrieden und satt. Ich fühlte mich den ganzen Tag pudelwohl und ging abends mit einem leeren, aber ruhigen Magen ins Bett.

Am 2. Tag war ich früh wach, hatte nur ein leichtes Hungergefühl, aber Kopfschmerzen und Schwindel. Diese Beschwerden habe ich allerdings immer, wenn ein Hochdruckgebiet auftaucht. Es war ungewöhnlich warm an diesem Morgen und ein strahlend blauer Himmel begrüßte mich. Von daher konnten meine Kreislaufbeschwer­den auch darauf zurück zu führen sein. Ich blieb vorschriftsmäßig zu Hause, legte mich vormittags im Schlafan­zug noch ein wenig auf die Couch und relaxte. Nach der Wechseldusche fühlte ich mich dann schon besser und am Nachmittag war ich wieder topfit. Aus dem empfohlenen kleinen Spaziergang wurde sogar ein längerer Strandspaziergang, weil ich einen starken Bewegungsdrang verspürte und super gelaunt war. Das beste aber war – ich hatte keinen Hunger! Abends war ich früher müde, legte mich eher ins Bett und empfand in meinen Körper ein unglaubliches Gefühl von Ruhe und ein tiefes inneres Empfinden von sehr viel Leichtigkeit und Frieden. Über diese herrliche entspann­te Gefühl schlief ich selig ein.

Ich wachte am 3. Fastentag früher auf, machte planmäßig die Wechseldusche einschl. Bürstenmassage und ge­staltete meinen Tag nach dem Fastenplan. Für den Urlaub hatte ich mir Strickzeug und Bücher eingepackt, und ging damit einigen meiner Lieblingsbeschäftigungen nach. Ab Mittag konnte auf dem geschützten Balkon sogar das erste ausgiebige Sonnenbad dieses Jahres einnehmen. Zwischendurch labte ich mich an den verschiedenen Tees. Das Highlight jeden Tages war jedoch das Kochen der frischen Gemüsebrühe in verschiedenen Variationen (Kartoffel-, Tomaten oder Möhrenbrühe). Das war mein tägliches Festmahl, auch wenn ich nach dem letzten Fastentag kei­ne Gemüsebrühe mehr sehen mochte und mich wieder auf feste Nahrung freute.

Am 4. Tag durfte ich sportlich aktiv werden und ich freute mich riesig auf das Schwimmbad in der Grömitzer Welle. Am liebsten schwimme ich im oberen Bereich, wo sich das Meerwasserbecken mit halbstündigem Wellen­gang befindet. Eine deutliche Veränderung nahm ich nach dem ersten Bad im Salzwasser wahr. Ansonsten ließ das Meerwasser immer ein prickelndes, leicht juckendes Gefühl zurück, aber dieses Mal war nichts davon zu spüren. Nicht, daß es in der Vergangenheit unangenehm war, aber dieses Mal fehlte es gänzlich. Durch das Fas­ten hatte sich irgendwas mit meiner Haut verändert. Sie ist sehr sensibel und zart, aber sie reagierte nicht im geringsten darauf, auch am nächsten Schwimmtag nicht. Fand ich sehr interessant!

Überhaupt, kann ich nichts von den negativen Begleiterscheinungen berichten, von denen in dem Fastenbuch berichtet wurde. Ich hatte keine Ausscheidungsprobleme, keine unangenehmen Körpergerüche, keine trockene Haut, keine Kopfleere oder sonstige Beschwerden. Ich empfand die ganze Zeit als sehr angenehm und fühlte mich pudelwohl in meinem Körper. Vielleicht liegt es insgesamt daran, daß ich mich einige Jahre streng vegan ernährte und inzwischen auf lac­tovegetarische Ernährung umgestellt habe. Außerdem bin ich sportlich und bei Wind und Wetter viel an der frischen Luft unterwegs.

Ich ging trotz Ermahnung dreimal in den kleinen Edeka-Laden einkaufen, weil ich Nachschub an Mineral-wasser und Buttermilch brauchte. Nicht einmal kam ich in Versuchung oder bekam Heißhungerattacken, als ich das reiche Nah­rungsangebot sah. Selbst auf der Promenade juckte es mich nicht im geringsten, als es dort nach frisch gebackenen Crêpes und anderen Köstlichkeiten roch. Ich fühlte mich unabhängig und frei! Das einzige, worauf ich nur ein einziges Mal nach dem Strandspaziergang Appetit hatte, war ein Cappuccino. Stattdessen brühte ich mir in der Ferienwohnung einen Rotbuschtee mit Karamellaroma und rührte mir einen halben Löffel Honig hinein, der erlaubt war. Das genügte mir vollkommen als Alternative.

Der 5. Fastentag, war auch der letzte und ich durfte feste Nahrung einkaufen. Im großen Sky-Markt lief ich breit grinsend an dem Bäckerstand mit dem köstlichen Kuchen vorbei und war unendlich stolz auf mich, daß ich durchgehalten hatte. Ich ließ mir viel Zeit mit dem Einkauf und legte nur das beste Bioobst und Gemüse in meinen Wagen, sowie die anderen vorgeschriebenen Zutaten für die ersten beiden Aufbautage. Ich packte in der Ferienwohnung den Einkauf aus und schnupperte an dem köstlich duftenden roten Apfel, den ich am nächsten Morgen zum Fastenbrechen essen durfte. Darauf freute ich mich riesig!

1. Aufbautag – Fastenbrechen. Zunächst nahm ich einen Morgentee zu mir und träumte schon unter der Dusche von meinem roten Apfel, den ich zum Frühstück essen durfte. Er durfte roh oder gedünstet verzehrt werden und ich entschied mich für die rohe Variante, da ich keinen empfindlich Magen besitze. Ich schnupperte nochmal tief den köstlichen Duft des Apfels ein und voller Erwartung schnitt ich ihn in viele dünne Spalten. Ein kleines Stück mußte ich sofort essen, da gab es kein Halten mehr und der erste Bissen war himmlisch. Danach setzte ich mich mit dem Teller voller Apfelspalten an den Frühstückstisch und genoß in vollen Zügen diesen ersten Apfel. Das war ein Erlebnis! Ich fühlte mich danach ohne Beschwerden, kein Magendrücken – einfach nur sehr satt.

Der 2. Aufbautag war am Abreisetag und ich hatte am Abend vorher alles für die Kost unterwegs vorbereitet. Zucchinigemüse gedünstet und ins Schraubglas gefüllt, dazu eine Pellkartoffel gekocht. Ideal für die Pause auf der Heimreise. An diesem Tag trat keine Kopfleere auf, wie im Buch beschrieben. Davor hatte ich ehrlich gesagt, etwas Bammel gehabt. Ich konnte stattdessen ohne Probleme, mit klarem Kopf und voller Konzentration die mehrstündigeAu­tofahrt bewältigen, darüber war ich heilfroh.

Nachdem ich sehr gut erholt, körperlich leichter und mit positiven Erfahrungen aus dem Fastenurlaub zurückgekehrt war, nahm ich mir gleich vor, eine Nachfastenzeit einzulegen. Mit rund 1000 kcal/täglich und möglichst keine oder nur sehr wenig Genußmittel sollte der angesetzte Winterspeck weg und noch etwas mehr. Doch zunächst blieb als spannendes Ergebnis noch die Aussage der Waage offen. Gewogen wird nochmal am 3. Aufbautag, denn erst dann ist das reale reduzierte Gewicht sichtbar. Im Urlaub hatte ich keine Körperwaage und konnte mich daher nicht täg­lich wiegen, was ich persönlich auch nicht unbedingt erforderlich finde. In erster Linie wollte ich eine Tiefenentspannung und Reinigung. Ich wußte, was ich vor der Abreise wog und stieg mit großer Neugier auf die Waage. Voller Freude bestätigten sich meine Schätzungen von ca. 3-4 kg Gewichtsabnahme. Ich hatte sage und schreibe 3 kg in den 5 Fastentagen abgenommen. Ein super toller Nebeneffekt!

Beim nächsten Einkauf im Supermarkt nahm ich eine Packung fetten Rückspeck in die Hand und las, daß dieses große Stück 400g wog. Mein Körper hat also das 7,5 fache dieser Menge in nur 5 Tagen verbrannt, sich allein aus meinen Fettreserven ernährt. Unfaßbar, aber wahr! Ich hatte besonders im Bauch und Taillenbe­reich abgenommen, so daß meine Hosen jetzt ziemlich locker sitzen und auch etwas rutschen. Ein paar Kilo weniger können es noch werden, deshalb das Nachfasten.

Nach dieser relativ kurzen Fastenzeit bin ich es auch nicht mehr gewohnt, große Portionen zu essen. Ein habe ein sehr schnelles Sättigungsgefühl und auch keinen Heißhunger auf Süßigkeiten oder sonstiges Genußmittel. Zudem empfinde ich alles viel salziger und halte mich insgesamt mit dem Würzen zurück. Der erste grüne und schwarze Tee schmeckte sehr bitter, das erste winzige Stück Schokolade empfand ich als unangenehm süß. Das allein hilft schon, wieder bewußter die Speisen zuzubereiten und zu essen. Bei allem also „weniger ist mehr“. Ich hoffe, daß hält noch eine lange Weile bei mir so an.

Für mich war dieses einwöchiges Fasten ein sehr positives Erlebnis und ich kann es jedem weiterempfehlen. Man muß sich nur trauen und gut vorbereiten, es lohnt sich auf jeden Fall!

Eure Ina

04.03.2019#29

„Weniger ist mehr!“

Heute ist der dritte und letzte Aufbautag meiner erfolgreichen 5-tägigen Fastenkur, über die ich in den nächsten Tagen berichten werde. Was mich dazu bewegt hat? Mein guter Vorsatz für 2019 „Weniger ist mehr! Für mich soll das mehr Freizeit, eine Tiefenentspannung und Reinigung meines Körpers durch Fasten bedeuten, und eine Absage an meine Familie, daß ich die Kurzzeitpflege meines Vaters Mitte Februar in diesem Jahr nicht wieder übernehmen kann.

Auslöser sind die letzten beiden Jahre, die mich beruflich und privat sehr viel Kraft gekostet haben. Der starke Personalabbau in den vergangenen Jahren hat uns allen an der Uni ziemlich zugesetzt und an unsere Grenzen geführt, dazu kommen noch die privaten Päckchen, die jeder zu tragen hat. Wir arbeiten alle zusammen an Lösungen, die sich nicht von heute auf morgen umsetzen lassen, doch ein kleiner Lichtblick ist da. Für mich stellte sich die Frage, wie ich mir das letzte Jahrzehnt meines Arbeitsleben attraktiver gestalten könnte.

Nach 35 Jahren im Büro und das bei einer momentanen 40 Std. Woche, früher waren es sogar 42 Std. in der Baubranche, brauche ich einen kleinen Anreiz, damit ich wieder motivierter bin. Weniger „Papierkrieg“ und mehr freie Zeit für meine andere Interessen. Eine prozentuale Umverteilung also!

Meine nebenberufliche Tätigkeit, die ich mit Herzblut seit 2012 ausübe und meine privaten/familiären Angelegenheiten füllten mein Leben die letzten 7 Jahre zusätzlich aus, so daß kaum noch freie Zeit für alltägliche Aufgaben blieb und besonders für das Schreiben, was mir sehr am Herzen liegt. Aufgrund einer internen personellen Veränderung ist es mir endlich möglich, meine Arbeitszeit an der Uni um 20 % zu verkürzen, ohne den Arbeitsplatz wechseln zu müssen, den ich liebe und mit dem ich mich identifiziere. Dank meiner verständnisvollen Vorgesetzten verbunden mit einer internen Aufstockung einer anderen neu zu besetzenden Teilzeitstelle, durfte ich mein wöchentliches Arbeitssole reduzieren. Meine liebe Kollegin geht in Rente und ich habe meinen verminderten Anteil an die neue Mitarbeiterin übertragen. Ein toller Deal, auf den ich die letzten zwei Jahre gehofft hatte und nun ist er Realität. Welch eine Freude! Ich fühle mich reich beschenkt, dieses Privileg genießen zu können, was für viele andere nicht möglich ist.

Für mich bedeutet das ab 1. März nur noch knapp 32 Std./Woche in der Uni zu arbeiten, früher nach Hause zu kommen und mehr Zeit für alles andere zu haben, was mir sehr viel bedeutet. In Ruhe kochen, denn ich mag gern frisches zubereitetes Gemüse und andere energiereiche Kost, die viel Zubereitungszeit benötigt. In Ruhe einkaufen zu können, Wäsche aufzuhängen oder Fenster zu putzen, wenn es das Wetter gerade erlaubt oder in der dunklen Jahreszeit noch hell ist. Nicht alles auf den Samstag schieben zu müssen und Sonntag wieder als Ruhetag genießen zu können. Das bedeutet für mich mehr Lebensqualität!

Diese Gedanken haben schon viel junge Menschen und immer mehr Studierende erzählen mir, daß sie keine 40 oder 50 Std. nach dem Studium arbeiten wollen. Sie möchten mehr Freizeit haben, einen Hund oder andere Dinge, die Ihnen wertvoller erscheinen, als mehr Geld und mehr Anerkennung durch den Job. Wohl denen, die jetzt schon diese Erkenntnis haben und sie auch hoffentlich umsetzen können.

„Arbeit ist das Wichtigste im Leben“, „Wer hart arbeitet, bringt es zu etwas“ sind alte Klischees von gestern. Wichtig ist, daß ich mich mit meiner Arbeit identifizieren kann, einen Sinn in meiner Tätigkeit finde, mich am rechten Platz weiß. Arbeit soll Spaß machen und Freude bereiten, und man sollte trotzdem genug freie Zeit für sich haben. Intensive Arbeit und gesundes Durchhaltevermögen, um etwas zu erreichen, ja! Aber hart arbeiten, läßt den Arbeitenden auch hart werden! Hart erarbeiteter Ruhm oder mehr Geld machen nicht glücklich, denn sie gehen auf Kosten der seelischen Verfassung und damit auf die Gesundheit oder belasten Beziehungen.

Ein weiteres „Weniger ist mehr“ ist für mich die Absage an meine Familie. Meine Entscheidung, in diesem Jahr nicht wieder die Verhinderungspflege meines Vaters zu übernehmen, auch wenn es nur eine Woche ist. Nach dem Wintersemester sind wir alle ziemlich geschafft, dazu noch eine Kurzzeitpflege und das Nacharbeiten von Arbeitsrückständen waren für mich persönlich zu viel, so daß ich mich in den anschließenden einwöchigen Erholungsurlauben der letzen beiden Jahre nicht richtig entspannen konnte. Also ein NEIN zu anderen und ein JA zu mir selbst! Dazu rufe ich mir immer wieder den Sinnspruch in Gedanken auf „Stelle niemals das Wohl der anderen über Dein eigenes“.

Diese Weisheit hat mir in der Vergangenheit zur Aktivierung meiner Selbstheilungskräfte verholfen, nachdem ich alte Gedankenmuster und die daraus resultierenden Verhaltensweisen abgelegt hatte. Die Erkenntnis „Wenn es mir nicht gut geht, wie soll ich dann anderen helfen, ohne mir selbst zu schaden? war nicht nur einleuchtend, sondern auch bitter nötig, um mich in der Vergangenheit von Erkrankungen meines Immunsystems, Funktionsstörungen und starkem Übergewicht zu befreien. Dies nennt man „ein gesundes Ego entwickeln“.

Ich habe heute noch Urlaub und ab morgen erlebe ich den ersten Tag meines Teilzeitjobs, worauf ich mich riesig freue! Taufrisch und hochmotiviert nach meiner Fastenkur starte ich in einen neuen Lebensabschnitt, denn alle 7 Jahren ändert sich das Leben und im November diesen Jahres vollende ich meinen 54. Geburtstag Ich habe nichts von meiner sprühenden Energie verloren und nach dieser Fastenkur hatte mich die Schreiblust wieder gepackt. Lesen Sie mehr darüber aus meinem Fastentagebuch, das ich in Kürze bloggen werde.

Eure Ina

20.05.2018#28

Pfingsten 2018

Wie sagte Bischoff Michael gestern bei der royalen Trauung so schön "..Liebe hilft, Liebe heilt..."
Daran sollen wir uns, die von Gott Beseelten, an Pfingsten immer wieder erinnern, besonders wenn mit diesen Feiertagen auch noch persönliche Erlebnisse verbunden sind. Anfang Mai 2013 verlor ich durch tragische Umstände erst den Mann meines Herzens und am kurz darauf folgendem Pfingstfest zum 2. Mal unser ungeborenes Kind. Doch die liebevolle Seele in mir und mein unerschütterlicher Glaube an das Positive im Leben waren Hilfe und Heilung für mich, so wie zuvor schon für meine vergangenen Krankheiten und Schicksalschläge. Liebe gibt Kraft, den Schmerz loszulassen und das innere Gleichgewicht wieder zu finden. Die Liebe zu verlorenen Menschen, Dingen oder Orten wird auch bleiben, wenn wir sie loslassen müssen, denn wahre Liebe kann sich nicht auflösen. Liebe ist ist ewig und grenzenlos, so wie der Platz in unserem Herzen für alles und jeden. Die Liebe ist auch der Schlüssel, mit dem wir andere Türen öffnen und Platz für Neues schaffen können ...

In diesem Sinn wünsche ich allen ein frohes Pfingstfest!
Herzlichst Eure Ina

08.02.2018#27

Bewertung einer Stammkundin vom 05. Februar 2018

Eine kleine Bewertung möchte ich Dir gern geben

Du gibst mir durch Deine bildhafte Darstellung der Situation immer wieder neue Impulse. Deine direkte, ehrliche aber liebevolle Art bringt mich zum Nachdenken, lässt mich Zusammenhänge besser verstehen und führt letztlich dazu, dass ich mich stetig weiter entwickele.
Dass Du mich dahin führst, meinem eigenen Gefühl zu vertrauen, hilft mir die Dinge so zu akzeptieren wie sie gerade sind und mich auf meine Zukunft zu freuen. Mir selbst zu verzeihen und einzugestehen, dass ich als Frau Gefühle habe, die ich leben darf - auch wenn es manchmal einen kleinen Hänger gibt, empfinde ich als sehr befreiend.
Du bist ein wahrer Engel und eine wirkliche Hilfe auf meinem Weg zur Selbsterkenntnis, zur Rückkehr meines Urvertrauens.
A. S.

26.12.2017#26

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen meinen Kunden und Besuchern meiner Webseite ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest! Allen Menschen, die in diesen Tagen in Krankenhäusern, Altenheimen, Feuerwehren, und vielen Einrichtungen arbeiten, ein herzliches Dankeschön für ihre Bereitschaft, helfend da zu sein, während die Angehörigen zu Hause Weihnachten feiern! Und allen Menschen, die einsam sind, wünsche ich Hoffnung und Motivation, es sich allein gemütlich zu machen und sich an dem zu erfreuen, was sie in diesem Augenblick besitzen und es zu schätzen wissen. Sei es "nur" ein Dach über dem Kopf, eine heiße Tasse Kaffee, oder ein Radio, aus dem wunderschöne Musik erklingt...

Herzlichst Eure Ina

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